Solidarität mit Bildungsstreikenden in Düsseldorf
| Posted by Protest am 22.07.2010 19:45 |
Im Rahmen der Bildungsproteste kommt es bundesweit immer wieder zu staatlicher Repression.
Friedliche Demonstrant*innen werden kriminalisiert um so die Inhalte ihres Protests in den Hintergrund zu drängen und zu deligitimieren.
Für uns ist es wichtig dieser Repression mit Solidarität unter den Betroffenen zu begegnen, denn wenn wir uns nicht einschüchtern, wegsperren und demotivieren lassen, funktioniert Repression nicht!
In Düsseldorf wurden Menschen wegen einer Sitzblockade im Rahmen der dortigen Bildungsstreikproteste angezeigt. Nun kommt es zur Verhandlung, auf der entschieden werden soll ob das Eintreten für die Ziele des Bildungsstreik in Form einer friedlichen Sitzblockade eine Straftat darstellt.
Das Komitee für freie Bildung Dortmund erklärt sich mit den Angeklagten solidarisch. Die Antwort auf solche Repression darf niemals das Aufgeben sein. Angeklagt sind wenige, gemeint sind wir alle. Das Eintreten für freie Bildung, einem Menschenrecht, darf nicht kriminalisiert werden!
Die Verhandlung findet am Freitag, ab 8:45 Uhr im Amts- und Landgericht Düsseldorf, Werderner Straße 1 (U74, U76, U77 bis "Oberbilker Markt" ihr werdet gleich vom Gebäude erschlagen, wenn ihr aus der U-Bahn kommt), Saal 1.104 statt.
Friedliche Demonstrant*innen werden kriminalisiert um so die Inhalte ihres Protests in den Hintergrund zu drängen und zu deligitimieren.
Für uns ist es wichtig dieser Repression mit Solidarität unter den Betroffenen zu begegnen, denn wenn wir uns nicht einschüchtern, wegsperren und demotivieren lassen, funktioniert Repression nicht!
In Düsseldorf wurden Menschen wegen einer Sitzblockade im Rahmen der dortigen Bildungsstreikproteste angezeigt. Nun kommt es zur Verhandlung, auf der entschieden werden soll ob das Eintreten für die Ziele des Bildungsstreik in Form einer friedlichen Sitzblockade eine Straftat darstellt.
Das Komitee für freie Bildung Dortmund erklärt sich mit den Angeklagten solidarisch. Die Antwort auf solche Repression darf niemals das Aufgeben sein. Angeklagt sind wenige, gemeint sind wir alle. Das Eintreten für freie Bildung, einem Menschenrecht, darf nicht kriminalisiert werden!
Die Verhandlung findet am Freitag, ab 8:45 Uhr im Amts- und Landgericht Düsseldorf, Werderner Straße 1 (U74, U76, U77 bis "Oberbilker Markt" ihr werdet gleich vom Gebäude erschlagen, wenn ihr aus der U-Bahn kommt), Saal 1.104 statt.
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Seit Dienstag neuer AStA an der TU Dortmund im Amt
| Posted by Protest am 22.07.2010 19:41 |
Auf der StuPa-Sitzung am letzten Dienstag dem 20.07.2010 wurde ein neuer AStA an der TU Dortmund gewählt.
Der neue AStA besteht zu einem aus den Listen, welche schon den vorherigen AStA stellten: Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD, die grünen und anwesenheitsliste
Die Erwartungen an diese Listen können durch das betrachten der Arbeit des AStA im letzten Jahr gebildet werden.
Neu dabei sind jetzt: Fachschaftenliste und PIRATEN/Liberale Studierende Dortmund
Was dies für den neuen AStA bedeutet bleibt noch offen. Ob und wie weit sich der AStA nun inhaltlich in eine neoliberale Richtung entwickelt bleibt abzuwarten.
Damit befinden sich folgende Listen in der Opposition:
Linke Liste, Multikulti, Apfel, Liste Bildungsstreik, Christliche Demokraten
Die Besetzung des neuen AStA im Detail:
Vorsitz
Jascha Stümmler (Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD)
stellv. Vorsitz
Horatiu Dancu (die grünen)
Finanzen
Ingo Manfraß (die grünen)
Hochschulpolitik
Johannes Blömeke (Fachschaftenliste)
Frank Hommes (anwesenheitsliste)
Marc Hövermann (PIRATEN/Liberale Studierende Dortmund)
Miguel Zulaica (Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD)
Soziales
Arzu Erzurum (die grünen)
Vedat Korkmaz (die grünen)
Manuel Wahl (anwesenheitsliste)
Kultur
Horatiu Dancu (die grünen)
Kamil Galon (Fachschaftenliste)
Romina Stuhrmann (Fachschaftenliste)
Öffentlichkeitsarbeit
Peter Gotzner (die grünen)
Den Koalitionsvertrag und die Arbeitsprogramme der Referent*innen findet ihr im Studiwiki: http://studiwiki.tu-dortmund.de/gremienstudis/stupa/1011/sitzungen/02
Der neue AStA besteht zu einem aus den Listen, welche schon den vorherigen AStA stellten: Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD, die grünen und anwesenheitsliste
Die Erwartungen an diese Listen können durch das betrachten der Arbeit des AStA im letzten Jahr gebildet werden.
Neu dabei sind jetzt: Fachschaftenliste und PIRATEN/Liberale Studierende Dortmund
Was dies für den neuen AStA bedeutet bleibt noch offen. Ob und wie weit sich der AStA nun inhaltlich in eine neoliberale Richtung entwickelt bleibt abzuwarten.
Damit befinden sich folgende Listen in der Opposition:
Linke Liste, Multikulti, Apfel, Liste Bildungsstreik, Christliche Demokraten
Die Besetzung des neuen AStA im Detail:
Vorsitz
Jascha Stümmler (Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD)
stellv. Vorsitz
Horatiu Dancu (die grünen)
Finanzen
Ingo Manfraß (die grünen)
Hochschulpolitik
Johannes Blömeke (Fachschaftenliste)
Frank Hommes (anwesenheitsliste)
Marc Hövermann (PIRATEN/Liberale Studierende Dortmund)
Miguel Zulaica (Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD)
Soziales
Arzu Erzurum (die grünen)
Vedat Korkmaz (die grünen)
Manuel Wahl (anwesenheitsliste)
Kultur
Horatiu Dancu (die grünen)
Kamil Galon (Fachschaftenliste)
Romina Stuhrmann (Fachschaftenliste)
Öffentlichkeitsarbeit
Peter Gotzner (die grünen)
Den Koalitionsvertrag und die Arbeitsprogramme der Referent*innen findet ihr im Studiwiki: http://studiwiki.tu-dortmund.de/gremienstudis/stupa/1011/sitzungen/02
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KffB-Plenum am Mittwoch
| Posted by Protest am 19.07.2010 15:33 |
Diesen Mittwoch (21.7.) trifft sich das KffB um 14 Uhr im TU AStA.
Wie immer sind alle Menschen, die mitmachen wollen, eingeladen.
Wie immer sind alle Menschen, die mitmachen wollen, eingeladen.
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StuPa-Termin vs. KffB-Termin
| Posted by Protest am 04.07.2010 13:54 |
Am kommenden Dienstag findet um 18 Uhr die erste Sitzung des neu gewählten Studierendenparlaments statt. Deshalb ist es leider gut möglich, dass ein KffB-Plenum nicht zustande kommt.
Wer allerdings noch keine StuPa-Sitzung besucht hat, kann ja die Gelegenheit nutzen um sich mal in der parlamentarischen Vertretung der Studierendenschaft der TU Dortmund um zuschauen.
Wer allerdings noch keine StuPa-Sitzung besucht hat, kann ja die Gelegenheit nutzen um sich mal in der parlamentarischen Vertretung der Studierendenschaft der TU Dortmund um zuschauen.
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Freie Bildung ohne Freiraum? - Komm in die Gänge.
| Posted by Protest am 02.07.2010 13:33 |
Unter dem Motto "KOMM IN DIE GÄNGE" besetzten 2009 Künstler_innen in Hamburg einen leerstehenden Gebäudekomplex. Sie machten damit nicht nur auf ihre prekäre Arbeits- und Raumsituation aufmerksam, sondern mischten sich auch handgreiflich in die Auseinandersetzung um die Gestaltung und Vermarktung der Stadt Hamburg ein. Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Hamburger Situation geben und über den aktuellen Stand der Verhandlungen informieren. Unter dem Titel "Zeche prellen - Recht auf Stadt" möchte die Veranstaltung eine Verbindung zur Situation im Ruhrgebiet und zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 herstellen.
Mehr unter landforfree.blogsport.de
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Dortmunder Studierende fordern: Jetzt Studiengebühren abschaffen
| Posted by Protest am 02.07.2010 12:52 |
Im Rahmen einer landesweiten Aktionsreihe des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren und dem Landes-ASten-Treffen NRW, wurde am 29. Juni 2010 ein Transparent am Gebäude Emil-Figge-Straße 50 entrollt. Auf diesem Transparent war zu lesen „Linke Mehrheit im Landtag nutzen: Studiengebühren abschaffen“. Im Herbst letzten Jahres hielten noch Dortmunder Studierende einen Hörsaal in diesem Gebäude besetzt.
„Sollten die Parteien Die Linke, SPD und Grüne ihr Wahlversprechen nicht halten und die Studiengebühren nicht mit sofortiger Wirkung, abschaffen werden wir noch entschlossener und stärker unseren Protest an sie und die Öffentlichkeit herantragen.“ gibt sich Kathrin Schönebeck von den freien Studierenden kämpferisch.
„Wir stehen mit unserer Forderung und Protestbereitschaft nicht allein da. In ganz NRW besteht diese Forderung und wird in den kommenden Tagen und Wochen von Protestaktionen gegen Studiengebühren begleitet werden.“ schildert Manuell Streiknitz vom Komitee für freie Bildung Dortmund die Situation.
In den kommenden Tagen und Wochen soll das Transparent an vielen Hochschulen in NRW in Protestaktionen verwendet werden. Den Parteien soll so klar gemacht werden, dass, sollten sie Wortbruch begehen, sich dies die Studierenden in NRW nicht gefallen lassen werden.
In Kürze sollen auf den Internetseiten des ABS und des LAT NRW weitere Informationen zu dieser Aktionsreihe zu finden sein: www.abs-bund.de
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Das war die StuPa-Wahl 2010
| Posted by Protest am 18.06.2010 07:35 |
Bis Donnerstag konnten die Studierenden der TU Dortmund ihre Stimme für die Wahl eines neuen Studierendenparlaments abgeben. Leider folgten gerade einmal 9,3% der Stimmberechtigten dem Aufruf wählen zu gehen.
Die vorläufigen Ergebnisse in aller Kürze:
Detailierte Wahlergebnisse zur StuPa-Wahl und zur Wahl des Autonomen Frauen- und AusländerInnenreferats findet ihr im StudiWiki
Die vorläufigen Ergebnisse in aller Kürze:
- Multikulti: 8 Sitze
- Christliche Demokraten: 4 Sitze
- Liste Bildungsstreik: 4 Sitze
- Apfel: 3 Sitze
- Anwesenheitsliste: 6 Sitze
- PIRATEN / LSD: 4 Sitze
- Die Grünen: 10 Sitze
- HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI: 0 Sitze
- Fachschaftenliste: 4 Sitze
- JuSos: 6 Sitze
- LINKE LISTE: 2 Sitze
Detailierte Wahlergebnisse zur StuPa-Wahl und zur Wahl des Autonomen Frauen- und AusländerInnenreferats findet ihr im StudiWiki
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Dortmunder Protestcamp von Räumung bedroht!
| Posted by Protest am 15.06.2010 23:40 |
Ein Aufruf aus dem Protestcamp:
Das am 7. Juni errichtete Bildungsstreik-Camp auf dem Campus der TU Dortmund besteht immer noch und ist auch weiter aktiv. Motivierte Menschen stellen Woche für Woche ein umfangreiches Programm auf die Beine, das u.a. aus einem alternativen Vorlesungsverzeichnis, Themen und Diskussionsrunden und abwechslungsreichen Kulturangeboten besteht.
Heute hat die Unileitung erstmals auf die Besetzung der freien Fläche vor der EF50 reagiert und ein Ultimatum zum freiwilligen Abbau bis zum morgigen Mittwoch gestellt. Die Campusbesetzer_innen geben sich kämpferisch: "Wir werden selbst bestimmen, wie lange wir den von uns geschaffenen Freiraum aufrecht erhalten.", so Kathrin Schönebeck vom Protestcamp. "Für Mittwoch haben wir u.A. ein Vernetzungstreffen geplant und rufen - gerade im Kontext der bevorstehenden Räumung - dazu auf, zum Camp zu kommen."
Sollte Rektorin Gather tatsächlich die Polizei gegen die Protestierenden einsetzen, so würde dies zu einer erneuten Eskalation der Bildungsproteste führen. "Es wäre die erste uns bekannte gewaltsame Räumung eines Zeltcamps auf dem Campus einer Hochschule in der BRD. Wir lassen uns den Raum für alternative Lern- und Lebensweisen nicht zerstören.“
Fick die Uni!
Das am 7. Juni errichtete Bildungsstreik-Camp auf dem Campus der TU Dortmund besteht immer noch und ist auch weiter aktiv. Motivierte Menschen stellen Woche für Woche ein umfangreiches Programm auf die Beine, das u.a. aus einem alternativen Vorlesungsverzeichnis, Themen und Diskussionsrunden und abwechslungsreichen Kulturangeboten besteht.
Heute hat die Unileitung erstmals auf die Besetzung der freien Fläche vor der EF50 reagiert und ein Ultimatum zum freiwilligen Abbau bis zum morgigen Mittwoch gestellt. Die Campusbesetzer_innen geben sich kämpferisch: "Wir werden selbst bestimmen, wie lange wir den von uns geschaffenen Freiraum aufrecht erhalten.", so Kathrin Schönebeck vom Protestcamp. "Für Mittwoch haben wir u.A. ein Vernetzungstreffen geplant und rufen - gerade im Kontext der bevorstehenden Räumung - dazu auf, zum Camp zu kommen."
Sollte Rektorin Gather tatsächlich die Polizei gegen die Protestierenden einsetzen, so würde dies zu einer erneuten Eskalation der Bildungsproteste führen. "Es wäre die erste uns bekannte gewaltsame Räumung eines Zeltcamps auf dem Campus einer Hochschule in der BRD. Wir lassen uns den Raum für alternative Lern- und Lebensweisen nicht zerstören.“
Fick die Uni!
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Solidaritätserklärung der Bochumer Bildungsstreik AG
| Posted by Protest am 15.06.2010 15:46 |
Nach der Campus-Besetzung durch ein Protestcamp an der TU Dortmund am 07. Juni und der im Vorfeld am 06. Juni veröffentlichten Pressemitteilung der "ASten der TU Dortmund, der FH Dortmund, der DGB-Jugend, der Falken und der Jusos Dortmund", in der deren aller Austritt aus dem Bildungsstreikbündnis Dortmund verkündet und "begründet" und zugleich das KffB (Komitee für freie Bildung) übel angefeindet und diffamiert wurde, solidarisiert sich nun die Bochumer Bildungsstreik AG offen mit dem Bildungsstreikbündnis und den Freien Studierenden Dortmund, sowie mit dem immer noch bestehenden Protestcamp auf dem Campus der TU Dortmund.
Das Bildungsstreikbündnis Dortmund besteht nun nach den oben genannten Austritten noch aus dem KffB, der BSV (BezirksschülerInnenvertretungen Dortmund), der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Stadtverband Dortmund), der Linksjugend ’solid Dortmund, der Grünen Jugend Dortmund sowie der SDAJ Dortmund. Das KffB wird als Hauptgrund für oben genannte Austritte angegeben; sie 'skandiere antikapitalistische und antiparlamentarische Parolen' auf Bildungsstreikdemonstrationen. Vom KffB wurde gefordert, "entsprechende Parolen und Forderungen auf der für kommende Woche geplanten Demonstration zu unterlassen, und sich auf die gemeinsame Schnittmenge der bildungspolitischen Inhalte zu beschränken", so in der Pressemitteilung der Bündnisaussteiger. Außerdem fordern sie:
“Die berechtigte Kritik am Bildungsnotstand in Deutschland darf nicht als Hebel für linksextreme Tendenzen missbraucht werden".
Da fragen wir uns: Ist es eine "linksextreme Tendenz", wenn man sich dafür einsetzt, dass der Mensch mit Erwerb seines Abschlusses mehr ist, als der bloße Marktwert, den er durch seinen Grad des Abschlusses zugeschrieben bekommt? Oder ist das einfach nur menschlich? Ist Kapitalismuskritik im Bildungsstreik wirklich so fehl am Platz? Oder ist es nicht viel mehr Sinn und Ziel des Kapitalismus, dass der Wert eines Menschen an seiner Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit in der Wirtschaft gemessen wird?
Entstehen nicht die Bildungsprobleme genau aus dieser Degradierung des Menschen?
Wir stellen fest: Doch, genau das tun sie. Kapitalismuskritik ist im Bildungsstreik nicht fehl am Platz, denn es wird niemals selbstbestimmte Bildung, niemals kostenfreie Bildung, niemals eine am Menschen orientierte FREIE BILDUNG FÜR ALLE geben, solange Bildung nicht mehr ist als die Höhe der Leistung, die DU erbringen kannst, und nicht mehr ist als die Menge des Geldes, das DU mit deinem Abschluss fähig bist zu verdienen.
Und? Wie gut bist DU?
Wir setzen uns ein für selbstbestimmtes Lernen. Wir wollen, dass DU das lernst, was du denkst, dass es dir bei deinem Wunschberuf weiterhilft. Wir wollen, dass DU genug Zeit hast, dich auch menschlich nach deinen Wünschen weiterzubilden und deinen Stundenplan nach deinen Interessen gestalten kannst, ohne dass du Nachteile daraus ziehst. Wir wollen, dass DU, dass JEDE/R aus seinem/ihrem Studium das mit nimmt, was er/sie für sein Leben braucht. Denn genau das bedeutet "studieren". Nicht stupides auswendig lernen, nicht ein so voller und festgelegter Stundenplan, der nur darauf ausgelegt ist, dass du auf dem für den Staat kostengünstigsten Wege möglichst schnell auswendig lernst und mit der höchsten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit aus deinem "Studium" herausgehst.
Und? Lernst du noch oder studierst DU schon?
Das am 07. Juni errichtete Protestcamp auf dem Campus der TU Dortmund vor der EF50 besteht immer noch und auch weiter aktiv. Motivierte Menschen stellen Woche für Woche ein umfangreiches Programm auf die Beine, das u.a. aus einem alternativen Vorlesungsverzeichnis mit Vorträgen zu verschiedensten Themen und Diskussionsrunden, wie auch kreativen und abwechslungsreichen Kulturangeboten wie eine Offene Bühne, Auftritten von LiedermacherInnen und kreativen Workshops besteht.
Wir solidarisieren uns mit dem Protestcamp und werden es auch weiterhin unterstützen. Wir finden es gut, dass sich ein Freiraum zur aktiven Auseinandersetzung mit den immer noch nicht erfüllten Forderungen des Bildungsstreiks und zur kreativen Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms genommen wurde. Dieser Freiraum bleibt bestehen, solange er genutzt wird. Also, nutzt ihn, kommt vorbei, bringt euch ein. Es ist genug Platz für Zelte, es gibt immer Essen und Trinken gegen Spende und Mitwirkung in jeglicher Hinsicht wird gern angenommen.
*Create your personal space*
Das Bildungsstreikbündnis Dortmund besteht nun nach den oben genannten Austritten noch aus dem KffB, der BSV (BezirksschülerInnenvertretungen Dortmund), der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Stadtverband Dortmund), der Linksjugend ’solid Dortmund, der Grünen Jugend Dortmund sowie der SDAJ Dortmund. Das KffB wird als Hauptgrund für oben genannte Austritte angegeben; sie 'skandiere antikapitalistische und antiparlamentarische Parolen' auf Bildungsstreikdemonstrationen. Vom KffB wurde gefordert, "entsprechende Parolen und Forderungen auf der für kommende Woche geplanten Demonstration zu unterlassen, und sich auf die gemeinsame Schnittmenge der bildungspolitischen Inhalte zu beschränken", so in der Pressemitteilung der Bündnisaussteiger. Außerdem fordern sie:
“Die berechtigte Kritik am Bildungsnotstand in Deutschland darf nicht als Hebel für linksextreme Tendenzen missbraucht werden".
Da fragen wir uns: Ist es eine "linksextreme Tendenz", wenn man sich dafür einsetzt, dass der Mensch mit Erwerb seines Abschlusses mehr ist, als der bloße Marktwert, den er durch seinen Grad des Abschlusses zugeschrieben bekommt? Oder ist das einfach nur menschlich? Ist Kapitalismuskritik im Bildungsstreik wirklich so fehl am Platz? Oder ist es nicht viel mehr Sinn und Ziel des Kapitalismus, dass der Wert eines Menschen an seiner Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit in der Wirtschaft gemessen wird?
Entstehen nicht die Bildungsprobleme genau aus dieser Degradierung des Menschen?
Wir stellen fest: Doch, genau das tun sie. Kapitalismuskritik ist im Bildungsstreik nicht fehl am Platz, denn es wird niemals selbstbestimmte Bildung, niemals kostenfreie Bildung, niemals eine am Menschen orientierte FREIE BILDUNG FÜR ALLE geben, solange Bildung nicht mehr ist als die Höhe der Leistung, die DU erbringen kannst, und nicht mehr ist als die Menge des Geldes, das DU mit deinem Abschluss fähig bist zu verdienen.
Und? Wie gut bist DU?
Wir setzen uns ein für selbstbestimmtes Lernen. Wir wollen, dass DU das lernst, was du denkst, dass es dir bei deinem Wunschberuf weiterhilft. Wir wollen, dass DU genug Zeit hast, dich auch menschlich nach deinen Wünschen weiterzubilden und deinen Stundenplan nach deinen Interessen gestalten kannst, ohne dass du Nachteile daraus ziehst. Wir wollen, dass DU, dass JEDE/R aus seinem/ihrem Studium das mit nimmt, was er/sie für sein Leben braucht. Denn genau das bedeutet "studieren". Nicht stupides auswendig lernen, nicht ein so voller und festgelegter Stundenplan, der nur darauf ausgelegt ist, dass du auf dem für den Staat kostengünstigsten Wege möglichst schnell auswendig lernst und mit der höchsten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit aus deinem "Studium" herausgehst.
Und? Lernst du noch oder studierst DU schon?
Das am 07. Juni errichtete Protestcamp auf dem Campus der TU Dortmund vor der EF50 besteht immer noch und auch weiter aktiv. Motivierte Menschen stellen Woche für Woche ein umfangreiches Programm auf die Beine, das u.a. aus einem alternativen Vorlesungsverzeichnis mit Vorträgen zu verschiedensten Themen und Diskussionsrunden, wie auch kreativen und abwechslungsreichen Kulturangeboten wie eine Offene Bühne, Auftritten von LiedermacherInnen und kreativen Workshops besteht.
Wir solidarisieren uns mit dem Protestcamp und werden es auch weiterhin unterstützen. Wir finden es gut, dass sich ein Freiraum zur aktiven Auseinandersetzung mit den immer noch nicht erfüllten Forderungen des Bildungsstreiks und zur kreativen Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms genommen wurde. Dieser Freiraum bleibt bestehen, solange er genutzt wird. Also, nutzt ihn, kommt vorbei, bringt euch ein. Es ist genug Platz für Zelte, es gibt immer Essen und Trinken gegen Spende und Mitwirkung in jeglicher Hinsicht wird gern angenommen.
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Wahlen zum Studierendenparlament
| Posted by Protest am 15.06.2010 10:44 |
Vom 14. - 17. Juni finden diese Woche die jährlichen Wahlen zum Studierendenparlament, dem autonomen Frauenreferat und dem autonomen AusländerInnenreferat statt. Informationenen zum Studierendenparlament findet ihr im Studiwiki unter http://studiwiki.tu-dortmund.de/gremienstudis/stupa#allgemeine_informationen
Geht wählen, damit die Studierendenvertertung möglichst die Interessen aller Studierenden wiederspiegelt und für deren Ziele eintritt.
Geht wählen, damit die Studierendenvertertung möglichst die Interessen aller Studierenden wiederspiegelt und für deren Ziele eintritt.
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